Sex in der Schwangerschaft meist unproblematisch

Von: dpa
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München. Bei einer Schwangerschaft ohne Komplikationen brauchen die werdenden Eltern nicht auf Sex verzichten. Erlaubt sei grundsätzlich, was beiden Spaß macht, erläutert der Berufsverband der Frauenärzte in München.

Sorgen, dass es zu einer Früh- oder Fehlgeburt kommen könnte, seien weitestgehend unbegründet. Ist der Zeitpunkt für die Entbindung da oder schon überschritten, könne Sex sogar zum natürlichen Geburtshelfer werden, da die sogenannten Prostaglandine im Sperma die Wehen fördern.

Nur wenn der bestehenden Schwangerschaft schon Fehlgeburten vorausgingen, müssen die Eltern in den ersten drei bis vier Monaten womöglich zeitweise auf Geschlechtsverkehr verzichten.

Während der Vorsorgeuntersuchungen zwischen der 14. und 20. Schwangerschaftswoche klärt sich dem Berufsverband zufolge dann, ob die Zurückhaltung beim Sex langsam aufgegeben werden kann.

Verzichten sollten die Partner allerdings bei Problemen wie Blutungen, vorzeitigen Wehen, Fruchtwasserverlust oder Problemen mit der Plazenta, um die Schwangerschaft so lange wie möglich aufrecht zu erhalten.

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