Selbstverletzung ist Symptom einer psychischen Störung

Von: dapd
Letzte Aktualisierung:

Berlin. Experten raten Eltern davon ab, zu viel Druck auf ein Kind auszuüben, das sich selbst Verletzungen zufügt.

Dies könne die Situation verschärfen, warnte das Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (DGKJP), Jörg Fegert. Eltern „sollten möglichst nicht geschockt reagieren und keinesfalls Vorwürfe oder Drohungen aussprechen, wenn sie Verletzungen bemerken. Eltern sollten zeigen, dass sie ihr Kind ernst nehmen, sich um es sorgen und ihm helfen möchten.”

Die DGKJP empfiehlt Eltern, sich vor einem Gespräch mit dem Kind Rat von Fachleuten einzuholen, etwa bei Kinder- und Jugendpsychiatern oder einer Beratungsstelle.

Selbstverletzung ist kein eigenständiges Krankheitsbild sondern Symptom einer psychischen Störung oder Erkrankung. Es tritt unter anderem im Kontext von Krankheitsbildern wie Depressionen, Suchterkrankungen, Borderline-Persönlichkeitsstörungen und Essstörungen auf.
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