Rheuma-Arzneien können die Zahnarztbehandlung gefährden

Von: dapd
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Mainz. Viele Rheumatiker nehmen zur Senkung von rheumatischen Entzündungen Medikamente, die das Immunsystem dämpfen. „Diese sogenannten Immunsuppressiva können nach zahnärztlichen Behandlungen die Entstehung von Zahnfleischwucherungen oder Wundheilungsstörungen herbeiführen”.

Davor warnt Prof. Britta Willershausen, Direktorin der Poliklinik für Zahnerhaltungskunde in Mainz. „Es ist deshalb sehr wichtig, dass Rheumatiker mit dem behandelnden Arzt über die verwendeten Medikamente sprechen.”

Generell sei es wichtig, dass der Zahnarzt von der Rheuma-Erkrankung wisse: „Nur so können individuell sinnvolle Therapie- und Behandlungsmaßnahmen gefunden werden.” Rheumatiker mit starken Beschwerden hätten zum Beispiel häufig Probleme, während der zahnärztlichen Behandlung den Mund weit geöffnet zu halten, erklärt Willershausen.

„Weiß der Zahnarzt davon, kann er dem Patienten zur Entlastung spezielle Beißkeile geben.” Viele Rheumatiker hätten zudem taschenförmige Zahnfleischverdickungen: „Diese können besonders bei einer professionellen Zahnreinigung oder systemischen Paradontalbehandlung Probleme bereiten.”
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