Rauchstopp senkt das Risiko für neuen Infarkt um 30 Prozent

Von: dapd
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München. Raucher bekommen nach einem Herzinfarkt nicht nur von Ärzten, sondern auch von Familie und Freunden meist den dringenden Rat, endlich mit der Sucht abzuschließen.

Mit gutem Grund: „Rauchen verengt grundsätzlich erstmal die Blutgefäße”, erklärt Franz Goss, stellvertretender Vorsitzender des Bundesverbands Niedergelassener Kardiologen. „Diese Verengung führt dann dazu, dass der Blutdruck steigt und damit der Druck auf die Gefäße zunimmt.”

Dadurch muss das Herz nicht nur mehr arbeiten, es verschlechtern sich auch die Fließeigenschaften des Blutes: „Das alles kann dann wieder zu einer Minderdurchblutung des Herzens führen und damit bei Risikopatienten besonders schnell einen erneuten Infarkt provozieren”, warnt der Kardiologe aus München.

Die Statistik belege: „Allein durch einen sofortigen Rauchstopp verringert sich das Risiko für einen erneuten Herzanfall beim Infarktpatienten um 30 Prozent.” Die Entwöhnung sei daher ein wirklich dringend erforderlicher Schritt, um die Gesundheit des Herzens zu erhalten. Unterstützung und Kontaktadressen bei der Entwöhnung erhalten Betroffene bei ihrem Hausarzt und bei der Krankenkasse.

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