Psychische Erkrankungen häufig Grund für frühe Rente

Von: epd
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München. Eine steigende Zahl von Arbeitnehmern in Deutschland geht wegen einer psychischen Erkrankung vorzeitig in Rente. 2010 verabschiedeten sich bundesweit fast 71.000 Männer und Frauen wegen seelischer Störungen vor Erreichen der Altersgrenze von 65 Jahren in den Ruhestand, wie die „Süddeutsche Zeitung” (Montagsausgabe) unter Berufung auf die Deutsche Rentenversicherung (DRV) berichtet. 2009 seien es noch knapp 64.500 gewesen, die deshalb erstmals eine Erwerbsminderungsrente bekamen.<br />

Psychische Krankheiten wie Depressionen oder Angststörungen haben sich nach Angaben der DRV in den vergangenen zehn Jahren zum Hauptgrund für das unfreiwillige vorzeitige Ausscheiden aus dem Berufsleben entwickelt. Sie hätten 2010 bereits 39,3 Prozent der etwa 181.000 Fälle von verminderter Erwerbsfähigkeit verursacht, berichtet die Zeitung. Erst an zweiter Stelle stünden demnach Schwierigkeiten mit Skelett und Muskeln, gefolgt von Herz- und Kreislauferkrankungen.
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