Berlin - Plötzliche Gesichtslähmung meist ungefährlich

Plötzliche Gesichtslähmung meist ungefährlich

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Berlin. Eine plötzliche Lähmung der Gesichtsmuskulatur ist in der Regel ungefährlich. In den meisten Fällen verschwindet sie nach kurzer Zeit von selbst oder durch die Gabe von Medikamenten wie Kortison oder Schmerzmittel.

Die Beschwerden sollten aber unbedingt neurologisch abgeklärt werden, um schwerwiegende Erkrankungen wie einen Schlaganfall auszuschließen, rät Prof. Marianne Dieterich von der Deutschen Gesellschaft für Neurologie in Berlin. Die Lähmung könne sich über mehrere Stunden bis zu zwei Tagen entwickeln, ihren Höhepunkt erreiche sie innerhalb von drei Wochen.

Anzeichen für eine Gesichtslähmung sind herabhängende Mundwinkel oder auch ein unvollständig geschlossenes Augenlid. Zudem können ein Auge stärker tränen, die Ohren sehr lärmempfindlich sein und wehtun oder der Geschmack gestört sein. Die Lähmung erstreckt sich manchmal nur auf eine Gesichtshälfte.

Zu den Beschwerden kommt es Marianne Dieterich zufolge vermutlich durch entzündliche Schwellungen, die einen Nervenkanal verengen und dadurch Druck auf den Nerv ausüben. Ursache können außerdem Viren- oder Bakterieninfektionen, Knochenbrüche oder gelegentlich kalte beziehungsweise Zugluft sein.
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