Patientenverfügung vor allem für junge Menschen sinnvoll

Von: dapd
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München. Eine Patientenverfügung ist für jeden ratsam. Besonders sinnvoll ist sie aber gerade für „junge, quietschfidele Menschen”, wie der Münchner Rechtsanwalt Wolfgang Putz sagt. Denn während Menschen, die eine ernste Krankheit oder Altersbeschwerden entwickeln, oft genug Möglichkeiten hätten, ihre Behandlungswünsche mit Ärzten und Angehörigen zu besprechen, verwendeten gesunde Menschen häufig keine Zeit auf solche Gedanken.

Geraten sie dann etwa in Folge eines Unfalls in eine Situation, in der sie sich nicht mehr selbst äußern können, seien Angehörige oft ratlos, wie sie entscheiden sollen. Hätte der Verletzte die lebensverlängernde Maßnahme gewollt?

Putz, der auch Lehrbeauftragter für Medizinrecht an der Ludwig-Maximilians-Universität München ist, rät, in der Patientenverfügung keine Krankheiten, sondern konkrete Symptome und Situationen zu schildern. Dazu gehörten Situationen wie: „Wenn ich nicht mehr in der Lage bin, auf natürlichem Wege Nahrung zu mir zu nehmen, ”. „Sehr gute Vorlagen” bietet seiner Ansicht nach der Ratgeber des bayerischen Justizministeriums.
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