Berlin/Neuss - Parkinson-Kranke nehmen Veränderung ihres Sprechens nicht wahr

Parkinson-Kranke nehmen Veränderung ihres Sprechens nicht wahr

Von: dpa
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Berlin/Neuss. Parkinsonkranke nehmen die Veränderung ihres Sprechens häufig selbst nicht wahr.

Die durch die Krankheit verursachte Akinese und der Rigor führten dazu, dass sich die Sprechorgane weniger bewegen und das Sprechen undeutlicher wird, erläutert die Logopädin Beate Brockmeier aus Berlin. Auch werde die Stimme leiser und heiser, weil die Stimmbänder nicht mehr so schwingen wie früher.

Allerdings hat das Gehirn seit der Kindheit ein Klangbild vom eigenen Sprechen gespeichert. Der Parkinson-Kranke halte an diesem Bild fest und nehme die Veränderungen daher nicht wahr, erläutert Brockmeier in den „Parkinson Nachrichten” (Juli 2009) der Deutschen Parkinson Vereinigung in Neuss.

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