Nur frische Eier zum Hartkochen verwenden

Von: dpa
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Hühnerei
Es gibt Dinge, die erscheinen uns absolut selbstverständlich. Zum Beispiel, dass der Ball rund ist und das Ei oval. Aber wie kommt das eigentlich? Warum sind Eier nicht ebenfalls rund? "Seine typische Form erhält ein Hühnerei im Uterus der Henne", erklärt Johannes Petersen, emeritierter Professor fuer Kleintierzucht der Uni Bonn. Foto: ddp

Rostock. Zum Hartkochen werden am besten frische Eier verwendet. Das gilt vor allem, wenn die Eier gefärbt und länger gelagert werden sollen. Darauf weist die Neue Verbraucherzentrale in Mecklenburg und Vorpommern in Rostock hin.

Um zu verhindern, dass die Eier platzen, sollten sie vor dem Kochen zudem Zimmertemperatur haben und am stumpfen Ende angestochen werden. Durch das kleine Loch könne die sich im Ei ausdehnende Luft entweichen.

Sind die selbst gekochen und gefärbten Eier zur Zimmerdekoration vorgesehen, werden sie außerdem besser nicht abgeschreckt: Sonst dringen Bakterien mit dem Wasser durch feinste Risse in der Schale in das Ei ein, vermehren sich dort und verderben es schnell. Das Abschrecken beendet nur den Garvorgang, macht ein Ei aber nicht besser schälbar.

Abgeschreckte Eier halten sich bei Zimmertemperatur nur wenige Tage und im Kühlschrank nur rund zwei Wochen. Wurde das Ei nicht abgeschreckt und ist die Schale unverletzt, kann es den Verbraucherschützern zufolge sogar nach einem Monat bei Zimmertemperatur noch gegessen werden.

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