Mehr Grippetote als in Vorjahren befürchtet

Von: ddp
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Köln. Experten rechnen während der aktuellen Grippesaison mit einer erhöhten Zahl von Toten.

Es sei zu befürchten, dass die Grippewelle mehr Opfer fordern werde als in den Jahren zuvor, sagte die Leiterin des Nationalen Referenzzentrums für Influenza am Robert-Koch-Institut, Brunhilde Schweiger, am Dienstag im Deutschlandfunk.

Die Zahl der Infektionen sei höher ausgefallen als in den vergangen zwei bis drei Jahren. Die Grippewelle habe Deutschland seit rund drei Wochen fest im Griff. Allerdings ist der derzeit grassierende Virustyp Schweiger zufolge nicht gefährlicher als andere Grippeviren. Er infiziere einfach mehr Menschen.

Laut der Medizinerin ist der Gipfel der Grippewelle erreicht. Sie gehe davon aus, dass die Zahl der Infektionen abnehmen und keine zweite Grippewelle folgen werde, sagte Schweiger.

Daher sei eine Impfung zum jetzigen Zeitpunkt generell nicht sinnvoll, weil ein ausreichender Schutz erst nach zwei Wochen ausgebildet werde. Ob eine Impfung im individuellen Fall angebracht ist, sollte mit einem Arzt besprochen werden, wie die Medizinerin sagte.

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