Leichte Sprachaussetzer können Vorboten eines Schlaganfalls sein

Von: ddp
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Grevenbroich. Plötzlich auftretende Sprach- und Verständnisstörungen sollten unbedingt von einem Arzt abgeklärt werden. Selbst kurze Aussetzer könnten Vorboten eines Schlaganfalls sein, warnt Uwe Meier, Vorsitzender des Berufsverbands Deutscher Neurologen.

Da Sprachstörungen eines der häufigsten Symptome eines Hirninfarkts seien, müsse möglichst schnell eine umfassende ärztliche Untersuchung stattfinden, um die Ursachen aufzuklären.

Ein Schlaganfall kann laut Meier sehr unterschiedliche Störungen der Sprachfähigkeit hervorrufen. Einige Patienten könnten sich nicht mehr verständlich ausdrücken, bei anderen träten eher Verständnisschwierigkeiten auf. Auch anhaltende Wortfindungsstörungen oder ein „telegrammartiger Sprechstil” könnten auf einen gefährlichen Gefäßverschluss hinweisen, sagt Meier.

Zusätzlich zu den Sprachstörungen können nach Angaben des Neurologen unter anderem Lähmungen oder Taubheitsgefühle in Armen und Beinen, Schwindel oder Gleichgewichtsstörungen auftreten. Da Schlaganfälle in der Regel keine Schmerzen verursachten, müssten solche Zeichen aufmerksam beachtet werden.

„Wenn ein oder mehrere dieser Symptome auftreten, sollte man im Zweifelsfall lieber sofort den Notruf 112 verständigen”, rät Meier.

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