Leberkrebs nimmt erschreckend deutlich zu

Von: dapd
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Düsseldorf. Immer mehr Menschen in Nordrhein-Westfalen erkranken an Leberkrebs. Die Zahl der Krankenhausbehandlungen stieg zwischen 2000 und 2008 um fast 50 Prozent auf 3.204 Fälle.

Das teilte die Krankenkasse DAK anlässlich des Deutschen Lebertags am kommenden Samstag, 20. November, mit. „Fast drei Viertel der Betroffenen sind Männer”, sagte der Sprecher der DAK in NRW, Rainer Lange, am Mittwoch mit Blick auf die Zahlen des Statistischen Bundesamtes.

„Es ist eine schleichende Gefahr, da die Leber nicht schmerzt und viele Menschen deshalb nicht wissen, dass ihre Leber erkrankt ist”, sagte Peter Galle, Mitglied des Vorstands der Gastro-Liga.

Beim sogenannten hepatozellulären Karzinom handelt es sich um eine bösartige Erkrankung, die von den Leberzellen ausgeht. Jährlich erkranken etwa 5000 Menschen neu an Leberkrebs, wobei 90 Prozent der Fälle mit einer Leberzirrhose verbunden sind.

Wenn Funktionsstörungen frühzeitig erkannt würden, ließen sich schlimmere Erkrankungen vermeiden oder zumindest besser therapieren.

Den Angaben zufolge ist in westlichen Ländern Alkoholmissbrauch das Hauptrisikofaktor für Leberkrebs. Aber auch ungesunde Ernährung, Übergewicht, Diabetes sowie mangelnde Bewegung können ein Grund sein.

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