Kurzstrecken mit dem Rad erledigen

Von: ddp
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Fahrrad / Radfahrer
Richtiges Treten auf dem Fahrrad spart Kraft und bewahrt vor Knieproblemen. Foto: dpa

<b>Berlin. </B>Sonntags fix zum Bäcker fahren, mittwochs den Sohn zum Klavierunterricht chauffieren und freitags die Schwiegermutter vom Bahnhof abholen: Die Hälfte aller Autofahrten in Deutschland ist kürzer als sechs Kilometer.

Fünf Prozent aller Fahrten bringen es nicht einmal auf einen Kilometer. Das schadet nicht nur dem Motor und dem Geldbeutel, sondern auch der Umwelt und der eigenen Gesundheit.

Dabei lassen sich die extrem verbrauchsintensiven Kurzstrecken meist problemlos zu Fuß oder mit dem Rad bewältigen, betont der ökologisch orientierte Verkehrsclub Deutschland (VCD) und verweist auf die vom Bundesumweltministerium geförderte Kampagne „Kopf an: Motor aus. Für null CO2 auf Kurzstrecken.”

Das Klimaschutzpotenzial der Mobilität aus eigener Kraft sei erheblich, erklärt der VCD. Mit einer Kampagne in den Städten Bamberg, Dortmund, Halle/Saale und Karlsruhe will der VCD in diesem Jahr den Mobilitätswechsel fördern.

Die vier Städte, die aus mehr als 90 Bewerbern ausgewählt wurden, brächten die nötigen Voraussetzungen bei Wegen, Fahrrad-Abstellanlagen und politischem Willen mit. So baue Bamberg seit 1994 sein Radwegnetz planmäßig aus. Karlsruhe gelte bereits als ÖPNV-Vorzeigestadt und arbeite daran, den Radanteil am Verkehr auf 23 Prozent zu steigern; und auch Halle und Dortmund hätten in den vergangenen Jahren ihren Radverkehr stark gefördert.

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