Berlin - Krebspatienten sollen von schnellerem Wissenstransfer profitieren

Krebspatienten sollen von schnellerem Wissenstransfer profitieren

Von: ddp
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Berlin. Krebspatienten soll künftig durch die Vernetzung von Forschungszentren besser und schneller geholfen werden. Dazu stellte Bundesforschungsministerin Annette Schavan (CDU) am Dienstag eine Initiative zur Verbesserung des Wissenstransfers in der Krebsforschung vor.

Gemeinsam mit der Deutschen Krebshilfe und dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) will die Bundesregierung, den Kliniken die neuesten Forschungsergebnisse aus dem Labor schneller zur Verfügung stellen. Zu diesem Zweck soll laut Schavan das DKFZ in Heidelberg als Kernzentrum in einem Kooperationsmodell mit bis zu sechs Universitätskliniken vernetzt werden. Diese sollen dem Heidelberger Forschungszentrum Zugang zu Patienten, Proben und einem klinischen Umfeld gewähren.

Die beteiligten Standorte erhalten ihrerseits klinische Forschungseinheiten zur Entwicklung und Prüfung von Strategien zur Diagnostik, Therapie, Früherkennung und Prävention von Krebserkrankungen. Die Auswahl der geeigneten Standorte wird voraussichtlich Anfang 2010 gefällt. Der Finanzbedarf für das Gemeinschaftsprojekt soll sich jährlich auf 40 Millionen Euro belaufen.

An Krebs sterben in Deutschland jährlich bis zu 210.000 Patienten. Mehr als 436.000 Menschen erkranken daran neu.
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