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Knutschfleck lässt sich mit Heparinsalbe behandeln

Von: ddp
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Köln. Heiße Liebesnächte hinterlassen manchmal Spuren, die für jedermann sichtbar sind: Ein stolzer Knutschfleck auf dem Hals oder auf der Wange. Problematisch wird es dann, wenn am nächsten Morgen ein wichtiges Meeting oder Vorstellungsgespräch ansteht.

„Knutschflecke sind richtige Blutergüsse, die durchaus mehrere Tage brauchen, um vollständig auszuheilen”, sagt Anne Hundgeburth vom Berufsverband der Dermatologen.

Die imposanten Liebesbeweise entstehen, wenn man beim Küssen stark an der Haut des anderen saugt. Durch den Unterdruck werden die roten Blutkörperchen aus den Gefäßen gesogen und treten ins Hautgewebe ein. „Dadurch kommt die typische rote Punktstruktur von Knutschflecken zustande”, erläutert die Hautärztin. In schweren Fällen können kleine Gefäße sogar platzen und das Blut verteilt sich im umliegenden Gewebe.

Einen Knutschfleck am Hals kaschiert man am besten mit einem Halstuch oder einem Rollkragenpullover. Für das Gesicht eignen sich gut sogenannte Concealer - Kosmetikstifte, mit denen sich illustre Hämatome abdecken lassen.

Zur Behandlung größerer Einblutungen kommen heparinhaltige Salben infrage. „Heparin unterstützt die Auflösung des geronnenen Blutes im Gewebe, die Abbauprodukte des Hämatoms werden rascher abtransportiert”, erklärt Hundgeburth.

Im weiteren Heilungsverlauf verändern die Flecken ähnlich wie Verletzungen nach Prellungen ihre Farbe. Sie schimmern von blau über grün bis gelb, ein Zeichen für ihren Abbau. Frauen sind besonders anfällig für Knutschflecke, weil ihr Bindegewebe meist schwächer ist als das von Männern.

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