Berlin - Kassen übernehmen drei anerkannte Psychotherapie-Verfahren

Kassen übernehmen drei anerkannte Psychotherapie-Verfahren

Letzte Aktualisierung:

Berlin. Bei den gesetzlichen Krankenkassen kann derzeit die Kostenübernahme für drei Formen von Psychotherapie beantragt werden. Sie gelten als wissenschaftlich anerkannt.

Neben der Verhaltenstherapie gehören zwei psychoanalytisch begründete Verfahren dazu: die tiefenpsychologisch fundierte Therapie sowie die analytische Psychotherapie, auch als Psychoanalyse bekannt.

Nach Angaben der Kassenärztlichen Bundesvereinigung in Berlin lag der Anteil der Verhaltenstherapie an den von den Kassen übernommenen Psychotherapien im Jahr 2009 bei 47 Prozent (psychologische Psychotherapeuten) beziehungsweise bei 13 Prozent (ausschließlich psychotherapeutisch tätige Ärzte). Der Anteil der rein analytischen Psychotherapie lag bei 12 beziehungsweise 16 Prozent, der Anteil der tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapien bei 36 beziehungsweise 64 Prozent. 5 beziehungsweise 7 Prozent waren Mischformen aus tiefenpsychologisch fundierter und analytischer Psychotherapie.

Für eine analytische Einzeltherapie werden meistens 160 Therapiestunden bei den Kassen veranschlagt. Bei der tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie sind es maximal 100. Es besteht die Möglichkeit, erst auf 240, dann noch einmal in besonderen Fällen bis zu 300 Stunden aufzustocken.

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