Ich ess Blumen: Kochtipps aus der „Blütenapotheke”

Von: dapd
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Mittagessen aus dem Blumenkasten: Blüten lassen sich gut für Salate, Suppen oder andere Gerichte verwenden. Foto: dapd

München. Beim Anblick von Stiefmütterchen läuft wohl nur wenigen Menschen das Wasser im Mund zusammen. Vielleicht ändert sich dies, wenn sie deren Blüten öfter für Salate, Suppen oder andere Gerichte verwendet haben.

Ob Stiefmütterchen, Rose oder Kapuzinerkresse - viele Blüten sind nicht nur essbar, sondern verfügen auch über Heilkräfte. In dem Buch „Die Blütenapotheke” erläutert Irene Dalichow, welche heimischen Blüten wir in die Dienste unserer Gesundheit nehmen können. Den Stiefmütterchen wird unter anderem eine blutreinigende und entzündungshemmende Wirkung zugeschrieben.

In mehreren kurzen Kapiteln erläutert die Autorin zunächst, wo man essbare, heilkräftige Blüten findet, wie sie historisch verwendet wurden und welche „Flower-Power” in ihnen stecken kann. Im zweiten Teil des Buches porträtiert Dalichow 22 heimische Gewächse. Dabei erklärt sie zum Beispiel, welche Pflanzenteile man verwenden kann und welche Wirkung sie haben sollen. Für jede Pflanze finden Leser mehrere Rezepte. Dazu zählt meist ein eher traditioneller Tee, oft aber auch Neuartiges wie etwa ein Zaziki mit Dillblüten oder eine Salsa Verde mit Scharfgarbe.

Irene Dalichow, „Die Blütenapotheke. Über die Heilkraft von Lavendel, Veilchen, Rose und anderen essbaren Blüten”, Goldmann Verlag, 2011, 12,99 Euro, ISBN: 978-3-442-21940-7.

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