Frankfurt/Main - Hypoallergene Säuglingsnahrung reduziert Neurodermitis-Risiko

Hypoallergene Säuglingsnahrung reduziert Neurodermitis-Risiko

Von: dpa
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Neurodermitis
Hypoallergene Säuglingsnahrung kann das Risiko für Neurodermitis und Nahrungsmittelallergien reduzieren. Foto: dpa

Frankfurt/Main. Hypoallergene Säuglingsnahrung kann das Risiko für Neurodermitis und Nahrungsmittelallergien reduzieren. Das ergab die Langzeitstudie GINI mit 2100 Säuglingen des Bundesforschungsministeriums.

Dies berichtet die in Frankfurt erscheinende Zeitschrift „Öko-Test” (Ausgabe 11/2009). Der beste Schutz vor Allergien sei jedoch das Stillen.

Bei den untersuchten 13 hypoallergenen Säuglingsnahrungen (HA-Nahrung) fanden die Tester allerdings zum Teil recht hohe Gehalte an 3-MCPD-Fettsäureestern. Es werde davon ausgegangen, dass im Körper daraus der Schadstoff 3-MCPD freigesetzt wird, erläutert „Öko-Test”. Er habe in Tierversuchen zu Veränderungen an den Nierenkanälchen geführt. Trotzdem sollten Eltern ein allergiegefährdetes Kind, das nicht gestillt werden kann, mit HA-Nahrung füttern. Es gebe keine Alternative.

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