Berlin/Hamburg - Herzpatienten sollten bei starker Kälte Anstrengungen vermeiden

Herzpatienten sollten bei starker Kälte Anstrengungen vermeiden

Von: dapd
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Berlin/Hamburg. Langsam sinkt das Thermometer, draußen pfeifen kühlere Winde um die Häuser. Den meisten Menschen schlägt die Herbst- und Winterkälte nur aufs Gemüt, bei Herzpatienten kann sie zur gesundheitlichen Gefahr werden.

„Bei Kälte ziehen sich die Arterien zusammen, so dass der Blutdruck steigt”, erklärt Benny Levenson, stellvertretender Bundesvorsitzender des Bundesverbandes niedergelassener Kardiologen. „Bei einer bereits verengten Arterie kann das zu einer Minderdurchblutung oder durch den verlangsamten Blutfluss sogar zu einem Gefäßverschluss führen.” Ein Herzinfarkt wäre die riskante, schlimmstenfalls tödliche Folge.

Auch wenn mäßige und regelmäßige Bewegung an der frischen Luft gerade für Herzpatienten empfohlen werde, sei es bei Minustemperaturen besser, die Bewegung in die Innenräume zu verlegen, sagt der Kardiologe aus Berlin: „Auch Schneeschaufeln oder das Tragen schwerer Gegenstände sollten Herzpatienten im Winter anderen Menschen überlassen.”

Selbst bei Menschen, die bisher keine Probleme mit dem Herzen hatten, können bei starken Minusgraden Anzeichen einer möglichen Herzerkrankung auftreten, warnt Levenson: „Wenn man in der Kälte Schmerzen, ein Druckgefühl oder ein Brennen im Brustkorb spürt, sollten diese Beschwerden möglichst rasch ärztlich abgeklärt werden.”

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