Aachen - Hautkrebs eines Dachdeckers ist Berufskrankeit

Hautkrebs eines Dachdeckers ist Berufskrankeit

Von: dapd
Letzte Aktualisierung:

Aachen. Der durch übermäßige Sonneneinstrahlung bedingte Hautkrebs eines Dachdeckers ist als Berufskrankheit anzuerkennen. Das Sozialgericht Aachen gab mit dieser am Freitag veröffentlichten Entscheidung einem Mann recht, dessen Berufsgenossenschaft die Erkrankung nicht anerkennen wollte.

Laut Gericht gibt es keinen Zweifel an einer berufsbedingten Ursache, da der Kläger rund 40 Jahre lang bei seiner Arbeit zum Teil ungeschützt der Sonne ausgesetzt gewesen sei.

Auch wissenschaftlich sei die erhöhte Gefährdung von Draußen-Arbeitern durch UV-Strahlung belegt, so die Richter. Zwar fehle Hautkrebs in der Berufskrankheiten-Verordnung, doch seien im vorliegenden Fall die Voraussetzungen eines Ausnahmetatbestandes erfüllt. Eine Berufung beim Landessozialgericht NRW ließen die Richter zu (Az.: S 6 U 63/10).
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