Harnstoffsalbe und Bimsstein helfen gegen Hornhaut an den Füßen

Von: ddp
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St. Ingbert. Hornhaut an den Fersen und den Zehenballen sieht nicht nur unschön aus, sie kann auch jeden einzelnen Schritt zur Qual werden lassen. Volker Schenkelberger, Hautarzt aus St. Ingbert, rät in solchen Fällen: „Die Betroffenen sollten ihre Füße einmal täglich mit einer Creme einreiben, die zu zehn Prozent aus Harnstoff besteht.”

Ansonsten helfe auch ein Bimsstein gegen die Schwielen. Schenkelbergers Empfehlung lautet: Die Füße sollten zunächst für etwa zehn Minuten in lauwarmem Wasser gebadet werden. Sobald die Hornhaut anfängt, weich zu werden, kann sie mit Hilfe des Steins abgerubbelt werden. „Dabei sollte man aber sehr sanft vorgehen, um die gesunde Haut zu schonen”, betont der Hautarzt und ergänzt: „Aufweichende Cremes oder Pflaster mit Salicylsäure, wie sie in Apotheken verkauft werden, sollten nur in Absprache mit einem Hautarzt benutzt werden, denn die Säure kann die gesunde Fußhaut verletzen.”

Die Ursachen von Hornhaut können laut Schenkelberger vielfältig sein. Zum einen spiele die Vererbung eine große Rolle. Aber auch ein falsches Schuhwerk könne schuld sein, denn an Druckstellen würden vermehrt Hautzellen produziert. „Diese bilden eine besonders dicke Hornzellschicht. Und je dicker die Schicht wird, desto unelastischer ist sie”, erläutert er.

Schnell bildeten sich Risse, die so tief sein könnten, dass sie zur Eintrittspforte für Bakterien würden. „Allein deswegen sollte man etwas gegen die Hornhaut tun. Ansonsten empfiehlt es sich, möglichst bequeme Schuhe zu tragen”, sagt Schenkelberger.

Besondere Vorsicht müssen Diabetiker walten lassen. Da bei ihnen teilweise das Schmerzempfinden im Fuß herabgesetzt sei, sollten sie ihre Hornhaut wegen der Verletzungsgefahr von einem medizinischen Fußpfleger behandeln lassen, rät der Experte.
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