Halbe Einlagen helfen gegen Hühneraugen

Von: dapd
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Laupheim. Erst drückt es nur ein bisschen im Schuh und ehe man sich versieht, ist das Hühnerauge da. Eigentlich ist es ein Schutz gegen zu viel Druck, der beispielsweise durch zu enge und schlecht sitzende Schuhe entsteht. An der Druckstelle ist zunächst eine Schwiele zu sehen.

Durch dauerhafte Reizung bildet die Hornhaut schließlich einen Dorn, der nach innen wächst und über kurz oder lang auf den Knochen stößt. Dann wird es schmerzhaft.

„Das beste Mittel gegen Hühneraugen ist die sofortige Druckentlastung”, sagt Madeleine Schunter, Dermatologin aus Laupheim. Sie empfiehlt eine halbe Einlage. „Diese speziellen Einlagen nehmen den Druck an der entsprechenden Stelle weg und sind sehr effektiv.” Man bekommt die halben Einlagen im Schuhgeschäft oder im Orthopädieschuhgeschäft.

Nun müsse man aber nicht beim ersten kleinen Hühnerauge sofort eine halbe Einlage anfertigen lassen. „Ist das Hühnerauge noch relativ klein, kann man auch selbst etwas tun”, sagt Schunter. Wichtig seien zunächst mal bequeme Schuhe, in denen die Füße ausreichend Platz haben. Außerdem könne die betroffene Hornhaut mit einem Fußbad eingeweicht und dann mit einem Bimsstein entfernt werden.

„Allerdings ist die häufigste Ursache für Hühneraugen ein Senk- oder Spreizfuß, also eine Fußfehlstellung”, ergänzt Schunter. „Und bei einer Fußfehlstellung kann der Druck allein durch einen bequemen Schuh nicht weggenommen werden.” Da helfe dann doch wieder am effektivsten die halbe Einlage.

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