Gutes Betriebsklima schützt vor Rückenschmerzen

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Schon wieder zwickt es: Ein Drittel der Deutschen leidet dauerhaft unter Rückenschmerzen. Foto: dpa

Hamburg. Rückenschmerzen lassen sich zwar manchmal klar auf körperliche Belastungen am Arbeitsplatz zurückführen. Häufig haben sie allerdings auch psychische Ursachen. So gilt Stress als ein Risikofaktor, teilt die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) in Hamburg mit.

Eine sinnvolle Vorbeugung besteht darin, psychosoziale Belastungen am Arbeitsplatz möglichst gering zu halten. Arbeitgeber sollten aus diesem Grund für ein möglichst gutes Betriebsklima sorgen.

Rückenschmerzen sind der BGW zufolge so häufig, dass sie allein mit körperlichen Belastungen nicht erklärt werden könnten. Viele Studien hätten gezeigt, dass psychosoziale Belastungen Rückenschmerzen auslösen oder verstärken können.

Dazu gehören den Angaben zufolge Arbeiten unter hohem Zeitdruck ebenso wie undurchsichtige Betriebsabläufe oder Überforderung. Allerdings könnten auch Unterforderung, Monotonie oder zu geringe Einflussmöglichkeiten auf die Arbeitsprozesse ein Risiko sein. Auch von den Kollegen nicht akzeptiert und unterstützt zu werden, erhöht die Gefahr, Rückenschmerzen zu bekommen.

Am Arbeitsplatz für ergonomische Verbesserungen zu sorgen, kann zwar hilfreich sein. Dazu gehören zum Beispiel rückenfreundliche Stühle, Stehpulte und technische Hilfsmittel zum Heben und Tragen. Aber das ist der BGW zufolge nur die eine Seite - auf der anderen sollten psychosoziale Belastungen keinen „Nährboden” erhalten. Ein Beitrag dazu sei, den Beschäftigten Freiräume und Mitspracherecht bei der Arbeitsgestaltung zu geben.

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