Grippewelle hat NRW im Griff

Von: ddp-nrw
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Lästiger Nebeneffekt der kalten Tage: Husten, Schnupfen und Gliederschmerzen. Foto: ddp

Düsseldorf. In Nordrhein-Westfalen hält die Grippewelle an. Man habe weiterhin Meldezahlen deutlich über dem Durchschnitt, die „Winterepidemie ist da”, sagte Kirsten Bradt vom Landesinstitut für Gesundheit und Arbeit.

Vor allem Gemeinschaftseinrichtungen seien betroffen. Laut der Expertin hat die Grippewelle Mitte Dezember eingesetzt - das war etwa vier Wochen früher als normalerweise üblich. Wie viele Personen in NRW betroffen sind, ist unklar.

Die beim Landesinstitut gemeldeten Fälle sind nach Angaben von Bradt lediglich die Spitze des Eisberges und spiegeln den Einschätzungen zufolge lediglich fünf Prozent der tatsächlich betroffenen Personen wider. Seit Anfang Oktober seien bislang 439 Erkrankungen gemeldet worden, hieß es.

Mediziner empfehlen vor allem den sogenannten Risikogruppen wie chronisch Kranken, Menschen ab dem 60. Lebensjahr und Beschäftigten der Medizinbranche vor Eintritt der Grippewelle die Impfung. Angesichts der Tatsache, dass die Influenza-Welle schon in NRW grassiert, mache eine Impfung jetzt aber keinen Sinn mehr, da es rund 14 Tage dauert, bis der Impfschutz einsetzt.

Nach Angaben des Landesinstituts hatte es im vergangenen Jahr eine „mittelstarke Saison” bei den Grippefällen in NRW gegeben. So wurden in den ersten vier Monaten 1350 Erkrankungen gemeldet. Im entsprechenden Zeitraum des Vorjahres waren es 1650, in den drei Jahren zuvor jeweils rund 500 oder weniger.

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