Grippeimpfung für Asthmatiker ratsam

Von: dapd
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Berlin. Wenn asthmakranke Kinder an Grippe erkranken, kann dies lebensbedrohlich werden.

Die Grippeerreger befielen genau die Körperbereiche, die beim Asthma schon vorgeschädigt seien - die kleinen Atemwege und die Lungenbläschen, erklärt Harald Morr von der Deutschen Lungenstiftung (DLS). Er empfiehlt Betroffenen dringend eine Grippeimpfung.

Kinder mit Asthma seien besonders gefährdet, nach einer Infektion mit Grippeviren eine Lungenentzündung zu entwickeln, erläutert er. Komme zu der Viruserkrankung eine solche bakterielle Infektion hinzu, sei das Immunsystem der Betroffenen schlichtweg überfordert. „Das führt dann zu besonders schweren Krankheitsverläufen, bei denen infolge des Atemversagens auch eine künstliche Beatmung erforderlich werden kann. Auf solche bakteriellen Sekundärinfektionen sind auch die meisten Todesfälle bei Kindern mit einer Influenza-Erkrankung zurückzuführen.”

Risikokindern werde die Impfung gegen Influenza ab einem Alter von sechs Monaten geraten, ergänzt Morr. „Die Pneumokokkenimpfung wird schon ab dem zweiten Lebensmonat empfohlen, ist gut verträglich und muss nur alle fünf Jahre aufgefrischt werden.”

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