Gedächtnisstörung durch Schilddrüsenunterfunktion

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Wiesbaden. Gedächtnisstörungen, ein gestörter Orientierungssinn oder ein häufig auftretendes Gefühl von Schwäche und Müdigkeit müssen keine psychische Ursache haben: Dahinter kann eine Schilddrüsenunterfunktion stecken.

Betroffene sollten bei solchen Krankheitszeichen einen Internisten oder Endokrinologen aufsuchen, um eine mögliche Schilddrüsenstörung abzuklären. Oft werde zunächst fälschlicherweise ein psychischer Grund vermutet, erläutert der Berufsverband Deutscher Internisten (BDI) in Wiesbaden.

Zu den typischen Anzeichen zählen auch äußere Veränderungen wie ein geschwollenes Gesicht, ein Kropf, trockene, raue Haut, struppige Haare und Haarausfall.

Daneben treten laut BDI manchmal eine Gewichtszunahme ohne Änderung des Essgewohnheiten, Darmverstopfung, Durchblutungsstörungen und Missempfindungen der Haut als Symptome auf. Bei Frauen kann der Zyklus gestört, bei Männern Fruchtbarkeit und Potenz eingeschränkt sein. Mit einem vom Arzt verordneten Schilddrüsenhormonpräparat lässt sich die Unterfunktion ausgleichen.
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