Düsseldorf - Fußpilz behandeln: So wird man die Erkrankung wieder los

Fußpilz behandeln: So wird man die Erkrankung wieder los

Von: rd
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Düsseldorf. Mit Fußpilz wird eine häufig chronische Erkrankung der Hautbereiche zwischen den Zehen bezeichnet, die durch Fadenpilze ausgelöst wird. Es handelt sich um eine Krankheit, die sehr häufig vorkommt und rund ein Drittel der Bevölkerung betrifft. Hier einige Tipps zur Behandlung und Vorbeugung.

Vor allem ältere Menschen und Männer sind davon betroffen, besonders häufig sind darunter Diabetiker. Fußpilz ist hartnäckig und nur schwer wieder loszuwerden, weil er sich zwischen den Zehen ansiedelt, wo es vorwiegend warm und feucht ist. 

Ansteckungsgefahr und Beschwerden bei Fußpilz

Die Übertragung der Erreger erfolgt durch den direkten Kontakt über die Hautschuppen erkrankter Personen. Es würde bereits ausreichen, den nackten Fuß in einen fremden Schuh zu stecken, den vorher ein Mensch mit Fußpilz getragen hat. 

Auch das Schwimmbad oder ein anderer Nassbereich zählt zu den typischen Orten, um sich eine Pilzinfektion der Füße zu holen. Weil sich nicht jeder Mensch damit infiziert und erkrankt, vermuten die Mediziner, dass sich die gesunde Haut und ein intaktes Immunsystem ausreichend wehren können.

Ein Fußpilz-Schnelltest, entwickelt vom Universitätsklinikum in Dresden der erst seit kurzem angewendet wird, kann frühzeitig Alarm schlagen. Der Betroffene kann dann bei seinem Hautarzt eine Behandlung durchführen lassen.

Das typische Symptom ist ein Juckreiz zwischen den Zehen, aber das veranlasst die wenigsten Menschen, damit einen Arzt aufzusuchen. Erst wenn die Haut sich deutlich rötet und schuppig aussieht oder sich Pusteln bilden, wird es so unangenehm, dass ein Arztbesuch vorgenommen wird. 

Zu diesem Zeitpunkt kann die Haut von feinen Rissen betroffen sein, in die weitere Erreger eindringen können und das Szenario noch verschlimmern.

Die Behandlung von Fußpilz erfordert Geduld

Wie bereits erwähnt, fordert die Behandlung von Fußpilz Geduld. Dazu kommt, dass die Pilzsporen auch die Fußnägel befallen können, das bedeutet eine weitere Form einer Pilzerkrankung.

Zur Behandlung werden sogenannte Antimykotika eingesetzt, also ein Mittel mit einem Wirkstoff, das die vorhandenen Pilze abtötet und die Neubildung verhindert.

Neben äußerlich anwendbaren Medikamenten, wie Salben oder Lösungen, Sprays oder Puder, ist es angeraten, die Zwischenräume der Zehen gut trocken zu halten.

Vorbeugen kann jeder, der öffentliche Bäder oder die Sauna nur mit Badelatschen betritt. Atmungsaktive Schuhe und Socken tragen ebenfalls zur Vorbeugung bei, und wer seine Zehenzwischenräume regelmäßig kontrolliert, kann zumindest frühzeitig darauf aufmerksam werden, wenn er sich eine Pilzerkrankung zugezogen hat. Dann ist sie nicht nur einfacher zu behandeln, sondern auch schneller wieder verschwunden. 

Um andere Familienmitglieder nicht anzustecken, gelten zu Hause die gleichen Maßnahmen, zusätzlich sollte die Schmutzwäsche getrennt aufbewahrt und gewaschen werden.

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