Tanken Freisteller

Für Kinder sind größere Schwimmbrillen angenehmer zu tragen

Von: dapd
Letzte Aktualisierung:
Schwimmbrille
Viele Kinder lieben nicht nur das Tauchen im Schwimmbad, sondern auch die dazugehörige Schwimmbrille. Foto: dpa

Ruppichteroth. Viele Kinder lieben nicht nur das Tauchen im Schwimmbad, sondern auch die dazugehörige Schwimmbrille. Doch welches Modell ist sinnvoll für Kinderaugen?

Nachdem die deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) 2005 von der Benutzung von Schwimmbrillen bei Tauchtiefen über 60 Zentimeter abgeraten hatte, musste selbst das beliebte Schwimmabzeichen „Seepferdchen” eine Zeit lang ausgesetzt werden. „Man befürchtete damals, dass Schwimmbrillen ein sogenanntes Baro-Trauma, also eine Störung des Auges durch Unterdruck, verursachen können”, erklärt Dieter Schnell, Leiter des Ressorts Sportophthalmologie im Berufsverband der Augenärzte Deutschlands. Schnell und sein Team forschten nach und konnten in verschiedenen Tests und Untersuchungen nachweisen, dass von Schwimmbrillen keine gesundheitliche Gefahr ausgeht.

„Aufgrund unserer Ergebnisse wurde das Tauchverbot der DLRG wieder aufgehoben”, sagt der Augenarzt aus dem nordrhein-westfälischen Ruppichteroth. Allerdings bestätigt er, dass nicht jede Brille angenehm zu tragen ist: „Besonders die kleinen Schwimmbrillen, wie zum Beispiel Sportler sie tragen, können auf die Augenlider drücken.” Schnell empfiehlt Eltern daher, beim Kauf einer Schwimmbrille auf angenehmen Tragekomfort beim Kind zu achten: „Hier eignen sich besonders größere Brillen, die sich auf den knöchernen Augenrand abstützen.”

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.