St. Ingbert - Fruchtsäurepeeling gegen Akne: Eine Sache für Spezialisten

Fruchtsäurepeeling gegen Akne: Eine Sache für Spezialisten

Von: ddp
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St. Ingbert. Menschen mit schwerer Akne leiden unter ihrem Aussehen. Um ihr Hautproblem loszuwerden, probieren sie so manches „Wundermittel” aus - doch meist ohne Erfolg.

Grundsätzlich empfiehlt Volker Schenkelberger, Dermatologe aus St. Ingbert, bei Akne immer einen Hautarzt aufzusuchen. Selbstbehandlungen würden das Problem meist nur verschlimmern. Und nur ein Fachmann kenne die wirklich hilfreichen Behandlungsmethoden.

Schenkelberger rät beispielsweise von einer oftmals bei Akne angewendeten Kräuterkur ab: „Diese hat zum einen keinen Nutzen und kann auch noch Allergien auslösen.” Ein Fruchtsäurepeeling hingegen sei sinnvoll, denn es habe eine schälende Wirkung.

Die Ausführungsgänge der Talgdrüsen werden freigelegt und der Talg kann problemlos an die Hautoberfläche gelangen. „Ab einer Fruchtsäure-Konzentration von 10 Prozent sollte das Peeling nicht mehr vom Laien vorgenommen werden”, so der Facharzt. Entweder eine Kosmetikerin oder ein Hautarzt müssten dann die 20-minütige Behandlung durchführen. Bei einer Eigentherapie mit der Säure zu Hause bestehe die Gefahr, dass es aufgrund einer zu langen oder falschen Anwendung zu Hautverletzungen kommt.

„Bei schwerster knotiger, vernarbender Akne ist ein dauerhafter Erfolg nur mit einem Vitamin-A-Säure-Präparat zu erreichen”, sagt der Hautarzt. Es handele sich hierbei nicht um eine harmlose Vitaminbehandlung, wie der Name eventuell vermuten lässt, sondern um eine Therapie mit einem Wirkstoff, der erhebliche Nebenwirkungen mit sich bringen kann. Deshalb sei dies nur zu empfehlen, wenn alle anderen Therapieversuche zuvor keinen Erfolg gebracht haben.
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