Frösteln und Reizbarkeit sind Hinweise auf Schlafmangel

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Alpträume/ schlecht schlafen
Dauerhaft zu wenig Schlaf schadet der Gesundheit. Vor allem das Herz-Kreislauf-System, der Hormonhaushalt, die Blutzucker-Regulierung und das Reaktionsvermögen können beeinträchtigt sein. Foto: dpa

Berlin. Dauerhaft zu wenig Schlaf schadet der Gesundheit. Vor allem das Herz-Kreislauf-System, der Hormonhaushalt, die Blutzucker-Regulierung und das Reaktionsvermögen können beeinträchtigt sein.

Betroffene sollten daher nicht mehr am Straßenverkehr teilnehmen, an Maschinen arbeiten oder im OP-Saal stehen, rät Michael Grözinger von der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN) in Berlin.

Frösteln, Reizbarkeit und Konzentrationsstörungen bis hin zu depressiven Verstimmungen seien mögliche Hinweise auf ein Schlafdefizit. Spätestens dann sei Rat vom Psychiater angebracht.

Laut Grözinger fühlen sich Menschen mit Schlafmangel oft nicht schlapp und streiten ihre Müdigkeit daher ab. Je nach Ursache - ob chronische Schmerzen oder Schlafstörungen, Schichtarbeit, die Betreuung kleiner Kinder oder pflegebedürftige Angehörige - sei wichtig, dass sie ihr Problem selbst erkennen und eine Lösung finden wollen.

Bei Schlafstörungen oder Schmerzen helfen womöglich Medikamente und eine Psychotherapie. Schichtarbeiter können ihre Energiereserven auch durch kurze Nickerchen auffüllen. Bei großer familiärer Belastung sollten Aufgaben abgegeben werden.

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