Forscher testen Plasmastift zur Wundheilung

Von: ddp
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<b>Greifswald. </B>Wissenschaftler des Greifswalder Leibniz-Instituts für Plasmaforschung und Technologie testen gegenwärtig den Einsatz von Niedertemperatur-Plasmen in der medizinischen Wundbehandlung.

Unter anderem werde untersucht, wie Wunden mit einer nur 26 bis 40 Grad warmen Plasmaflamme antiseptisch behandelt und Körperzellen zu beschleunigten Reparaturwachstum angeregt werden können, sagt Instituts-Chef Klaus-Dieter Weltmann.

An den Forschungen beteiligen sich im Rahmen des Bundesforschungsprojekts Campus Plasmamed auch Wissenschaftler und Mediziner aus Rostock, Greifswald und Berlin.

Nach ersten Tests mit Zellkulturen sind Tierversuche sowie klinische Studien vorgesehen. Experten rechnen damit, dass erste Geräte in frühestens drei bis fünf Jahren im medizinischen Bereich eingesetzt werden.

An dem Institut wurde bereits ein sogenannter Plasmastift entwickelt, der eine kalte Flamme erzeugt und auch in anderen Bereichen wie im Foliendruck oder Heimwerkerbereich eingesetzt werden kann. Die kürzlich in Greifswald gegründete Firma neoplas tools will die Spezialgeräte für unterschiedliche Einsatzgebiete modifizieren und in Serie fertigen.
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