Forscher prüfen alternative ADHS-Behandlungsmethoden

Von: ddp
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Frankfurt/Main. Wissenschaftler überprüfen in einer Studie die Wirksamkeit neuer Behandlungsmethoden für Kinder mit der Aufmerksamkeitsstörung ADHS.

Bislang sei die Therapie mit Medikamenten die erste Wahl, teilt die Goethe-Universität Frankfurt mit, deren Klinik zusammen mit den Unikliniken Göttingen, Tübingen und Mannheim/Heidelberg an der Studie beteiligt ist.

Als ergänzende oder alternative Therapie habe sich in den vergangenen Jahren das sogenannte Biofeedback als vielversprechende Methode erwiesen.

Beim Biofeedback lernen die Kinder jene Körperfunktionen, die durch die Aufmerksamkeitsdefizit- und Hyperaktivitätsstörung (ADHS) beeinträchtigt sind, selbst zu regulieren.

Ein Computerprogramm melde den Patienten dabei kritische Parameter, wie zum Beispiel die Muskelspannung oder die Aktivität des Gehirns. Die Patienten könnten so schrittweise lernen, die gewünschten Veränderungen selbst vorzunehmen.

Nun soll untersucht werden, inwiefern diese Selbststeuerung zu einer Verringerung der ADHS-Symptome führt. Die Studie wird von der Deutschen Forschungsgesellschaft mit 1,2 Millionen Euro gefördert. ADHS ist die am weitesten verbreitete psychische Störung im Kindes- und Jugendalter und bleibt bei einem Teil der Betroffenen auch im Erwachsenenalter bestehen.

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