Experten kämpfen gegen Impfmüdigkeit

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Mainz. Bei der „1. Nationalen Impfkonferenz” in Deutschland wollen Experten mit einer gemeinsamen Strategie die Vorbeugung vor Infektionskrankheiten verbessern.

Von Donnerstag, 5. März, an treffen sich dazu Vertreter aus Wissenschaft, Ärzteschaft, Politik, Wirtschaft und öffentlichem Gesundheitsdienst in Mainz. Der dreitägige Kongress steht unter dem Motto „Impfschutz im Dialog - Ein gemeinsames Projekt” und wurde von der rheinland-pfälzischen Gesundheitsministerin Malu Dreyer (SPD) initiiert.

Die Veranstalter erwarten bis zu 3000 Teilnehmer. Nach Ministeriumsangaben gibt es bislang keine vergleichbare bundesweite Expertenveranstaltung.

Zu den Themen der Vorträge und Diskussionsrunden zählen unter anderem die Entwicklung und Akzeptanz von Impfungen, Impfstrategien in Deutschland, Kostenübernahmen und Reisemedizin. Die Experten werden sich auch mit den Positionen von Impfgegnern auseinandersetzen, kündigte der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin, der Mainzer Professor Fred Zepp, an. Der Direktor des Zentrums für Kinder- und Jugendmedizin der Johannes Gutenberg-Universität ist Mitorganisator der Tagung.

Die Konferenz will sich laut Ministerium auf eine gemeinsame Impfstrategie verständigen und Empfehlungen etwa für Eltern formulieren.
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