Es wird frostig: Hautpflege für die kalte Jahreszeit

Letzte Aktualisierung:
Hautpflege

Wenn es draußen nass und kalt wird, sehnen sich die meisten Menschen in besonderem Maß nach Gemütlichkeit und Wohlbefinden. Doch manche Wärmequelle strapaziert die Haut ebenso wie die veränderte Witterung und macht für ein besseres Hautgefühl individuelle Pflege nötig.

Mit den richtigen Tipps und Tricks bleibt die Haut jedoch auch in Herbst und Winter strahlend schön. 

Wie wird unsere Haut in kalten Jahreszeiten strapaziert?

Trockene Heizungsluft und extreme Witterungsunterschiede belasten Haut und Haare in Herbst und Winter mehr als in Frühling und Sommer. Die Haut wird schneller trocken, rau und rissig, während die Haare schneller spröde werden. Das nasskalte Wetter kann somit nicht nur die Stimmung, sondern auch den Körper bis in den Kern reizen. Mit der richtigen Pflege kann dem typischen Jucken und Röten der Haut Abhilfe geschaffen werden, um sich auch in der kalten Jahreszeit in der eigenen Haut wohl zu fühlen.

Wichtigster Aspekt bei der Winterpflege ist laut Dominic Genge von flaconi.de das regelmäßige Eincremen. Als Beauty-Experte findet er den Wechsel auf reichhaltigere und fetthaltigere Cremes sinnvoll: "Sheabutter oder Mandelöl ist eine Wohltat für die Haut." Dabei gilt es dem Profi nach jedoch auch, das richtige Maß zu finden: "Im Winter sollte man auf lange Abende in der Badewanne verzichten und lieber kurz Duschen."

Der lange Genuss im Badewasser laugt die Haut aus und entzieht ihr den natürlichen Fettgehalt. Wer beim Duschen zusätzlich auf rückfettende Inhaltsstoffe achtet, unterstützt seine Haut im Winter zusätzlich beim Erhalt des guten Hautgefühls.

Fehler bei der Winterpflege vermeiden

Damit die Haut gut durch den Winter kommt, sollte frühzeitig mit der reichhaltigen Pflege begonnen und auch der Lichtschutz berücksichtigt werden. Zwar ist die Sonne in den kalten Monaten des Jahres deutlich weniger warm, die Haut beeinflussende Strahlung dennoch nicht weniger intensiv. Viel frische Luft tut der Haut zu jeder Jahreszeit gut und sollte entsprechend mit schützenden Inhaltsstoffen in den Pflegeprodukten unterstützt werden.

Besondere Aufmerksamkeit sollte dem Dekolleté, den Haaren und den Händen gelten, um schön und gut gepflegt durch den Winter zu kommen. Die Haare freuen sich beispielsweise über eine Avocado-Kur und die Behandlung mit einer Bürste aus Naturborsten, während die schönen Hände von einer nächtlichen Creme-Kur in Baumwollhandschuhen profitieren.

Guter Schutz von außen kann durch gesunde und abwechslungsreiche Ernährung von innen ergänzt werden. Viel Obst und Gemüse auf dem Speiseplan sorgen für ausreichende Vitamine und Mineralstoffe, die auch der Haut gut tun. Dabei finden sich in der Küche auch gleich zahlreiche natürliche Helfer für die Schönheit: Masken mit Papaya und Quark oder Honig für geschmeidige Lippen ergänzen das regelmäßige Pflegeritual.

Entgegen der weitläufigen Meinung kann die Haut im Winter nicht überpflegt werden, wenn auf milde, reichhaltige und fetthaltige Pflege geachtet wird. Wer das Gefühl des mit Wärme umschmeichelten Körpers auch ohne lange Bäder erleben möchte, findet mit wärmenden Düften eine smarte Alternative. Dominic Genge schwärmt dabei für schwere und warme Nuancen: "Gerade in den Wintermonaten, wenn es kühler wird, machen sich warme, intensive und leicht würzige Düfte sehr gut, weil sie einen so richtig schön einhüllen."

Gut gepflegt und doppelt gut gereinigt

Nicht nur das regelmäßige Auftragen der guten Pflege ist wichtig, sondern auch die Entfernung von Pflegeproduktresten sowie Make-Up nach einem langen Tag. Die Höchstleistung, die die Haut Tag für Tag vollbringt, wird durch sorgfältige Reinigung mit milden Reinigungssubstanzen wie Reinigungsschaum oder -milch und einem erfrischenden Tonic zum Abschluss perfekt abgerundet.

Gereizte Haut kann durch ein Thermalwasser beruhigt werden. Durch die Reinigung ist die Haut von den vorliegenden Belastungen gesäubert und kann die nachfolgenden Pflegeprodukte deutlich besser aufnehmen.

Ein Verzicht auf Make-Up ist bezüglich der möglichen Belastungen jedoch nicht nötig, solange der eigene Hauttyp berücksichtigt wird. Der Beauty-Experte empfiehlt bei fettiger Haut ein Compact Make-Up ohne Mineral Öle, bei trockener Haut eher eine flüssige Foundation die Feuchtigkeit spendet. Denn gut gepflegt und mit einem stilvollen Make-Up lassen sich die Festlichkeiten der Wintersaison gleich nochmal so gut genießen.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert