Eingeschlafene Hand weist auf Karpaltunnelsyndrom hin

Von: dpa
Letzte Aktualisierung:

Köln. Taube und kribbelnde Hände können auf das sogenannte Karpaltunnelsyndrom hindeuten. Darauf macht das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) in Köln aufmerksam.

Bei dieser Erkrankung wird ein Nerv im Bereich des Handgelenks durch das umliegende Gewebe eingeklemmt. Das führt zunächst dazu, dass nachts die Hand einschläft. Die Symptome reichen von Taubheitsgefühlen in den Händen bis zu Schmerzen, die sich auf die Arme ausweiten können.

Das Karpaltunnelsyndrom tritt vor allem bei Frauen mittleren und höheren Alters auf. Oft sind beide Hände betroffen. Die Beschwerden sind dem IQWiG zufolge unterschiedlich stark: Sie können gering ausgeprägt über Jahre bestehen, von selbst verschwinden oder eine Behandlung erfordern. Wichtig sei es, zunächst andere Ursachen wie eine Fehlbelastung durch Sport auszuschließen. Erst dann komme neben einer körperlichen Untersuchung die Elektroneurografie zum Einsatz. Sie liefert Hinweise auf eine Schädigung der Nerven im Handgelenk.

Die Homepage wurde aktualisiert