Einen Fremdkörper im Auge muss der Arzt entfernen

Von: dapd
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Düsseldorf. Schleifen, Schweißen, Reparieren - beim Werkeln wirbeln und fliegen schnell kleine Teile durch die Luft. Dumm, wenn diese ins Auge gehen.

„Am Weg zum Augenarzt führt jetzt kein Weg vorbei”, sagt Georg Eckert vom Berufsverband der Augenärzte in Düsseldorf.

Ob Splitter, Staubkörner oder Ruß: „Fremdkörper im Auge führen zu einer Reizung der Bindehaut im Bereich der Augenlider.” Der erste Impuls besteht oft im Drang zu reiben, doch damit kann die Verletzung noch verschlimmert werden, sagt der Experte.

Auch Freunde oder Familienangehörige sollten jetzt nicht mit Pinzette oder Wattestäbchen versuchen, den Fremdkörper zu entfernen. „Ein Augenarzt sollte die Verletzung beurteilen, denn das Ausmaß des Schadens wird von Laien oft über- oder auch unterschätzt.” Mit einem Spezialmikroskop, der Spaltlampe, kann der Arzt das Auge ganz genau betrachten und selbst winzige Fremdkörper erkennen.

Eckert empfiehlt, beim Heimwerkern eine Schutzbrille zu tragen: „Man hat doch nur zwei Augen!” Beim Kauf einer Schutzbrille gilt die Kennzeichnung DIN EN 166 als Qualitätsmerkmal.
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