DRK: Zahl der Blutkonserven in NRW bleibt knapp

Von: ddp-nrw
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Blutspende
Wegen der Knappheit an Blutkonserven hat NRW-Gesundheitsminister Laumann (CDU) die Bevölkerung zu mehr Blutspenden aufgerufen. Foto: dpa

Düsseldorf. In Nordrhein-Westfalen bleibt die Zahl der Blutkonserven knapp. Derzeit seien beim Blutspendedienst West des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) 8400 Blutkonserven vorhanden, sagte der Sprecher des Blutspendedienstes West, Friedrich-Ernst Düppe, der Nachrichtenagentur ddp in Hagen.

Das decke den Bedarf von etwa zwei Tagen, hieß es. Da zudem die Osterferien begonnen hätten, sei damit zu rechnen, dass die Blutspenden in den kommenden Tagen weiter abnehmen.

Nach Angaben von Düppe hatte es im vergangenen März aufgrund der vielen Werktage zahlreiche Spenden gegeben. Dennoch seien im Vergleich zum ersten Quartal 2008 etwa zwei Prozent weniger Blutspenden verzeichnet worden. Besonders wenig Blutspender gibt es den Angaben zufolge in der Altersgruppe zwischen 25 und 40 Jahren. „Wir bewegen uns weiter auf einem knappen Niveau”, betonte Düppe. Ziel sei es nach wie vor, Blutreserven für den Bedarf von drei Tagen vorzuhalten, hieß es.

Laut DRK ordern die Krankenhäuser und Arztpraxen im Land täglich etwa 4000 Blutkonserven beim DRK-Blutspendedienst West, der neben NRW auch für Rheinland-Pfalz und das Saarland zuständig ist. Besonders gefragt seien Blutgruppen mit dem Rhesusfaktor negativ.

Den Angaben zufolge spenden derzeit weniger als drei Prozent der NRW-Bevölkerung regelmäßig Blut. Um vor allem junge Leute zu überzeugen, veranstaltet das DRK regelmäßig Aktionen, bei denen an verschiedenen Orten einen Tag lang zu Blutspenden aufgerufen wird.

Wer Blut spenden wolle, könne dies bei einem der 45 mobilen Entnahmeteams tun, die täglich an anderen Orten seien. Informationen über die jeweiligen Einsatzorte gibt es im Internet unter blutspendedienst-west.de sowie unter der kostenlosen Hotline 08 00 11 949 11. Spender müssen zwischen 18 und 68 Jahre alt sein. Erstspender dürfen nach einer gesetzlichen Regelung nicht älter als 59 Jahre sein. Bezahlt wird die Blutspende beim DRK nicht
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