Die richtige Behandlung bei verstauchten Füßen

Von: dapd
Letzte Aktualisierung:

München. Einmal unglücklich auftreten, umknicken und schon ist der Fuß verstaucht.

Schnell schwillt dann das Gelenk an, verfärbt sich blau und tut fürchterlich weh. Hier gilt: Je schneller man handelt, desto schwächer sind die Symptome. Aber was hilft am besten?

„In der ersten Phase nach der Verletzung sollte der Fuß gekühlt und hoch gelagert werden”, sagt Christian Kinast, Orthopäde und Unfallchirurg am Zentrum für Orthopädie Arabellapark in München. „Aber nicht zu kalt, optimal sind 16 Grad kalte Kompressen.”

Merken könne man sich die Maßnahmen bei Muskel- und Gelenkverletzungen mit der sogenannten PECH-Regel, sagt Kinast: Pause, Eis, Compression, Hochlagern.

Sofort nach der Verletzung sollte die Belastung eingestellt werden, Blutungen und Schwellungen und die damit verbundenen Schmerzen könnten durch schnelles Kühlen, einen Kompressionsverband und durch das Hochlegen des Fußes möglichst über Herzhöhe verhindert werden. Bei Schwellungen wirken laut Kinast entzündungshemmende Cremes abschwellend und Schmerz lindernd.

Wie schnell der Fuß nach einer Verstauchung wieder belastet werden könne, hänge davon ab, wie groß der Schaden sei. „Darum sollte man unbedingt zum Arzt gehen”, rät Kinast. Er könne beurteilen, ob Röntgen notwendig ist, um einen Bruch auszuschließen und dann die weitere Therapie festlegen.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert