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Der „NRW-Patient” bleibt acht Tage im Krankenhaus

Von: dpa
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Düsseldorf. Mehr Ärzte und Patienten, weniger Krankenhäuser und Pflegepersonal - das sind die Eckdaten für die Krankenhausentwicklung in Nordrhein-Westfalen.

Rein rechnerisch kamen im bevölkerungsreichsten Bundesland im vergangenen Jahr 228 Krankenhausaufenthalte auf je 1000 Einwohner. Das teilte das Landesamt für Statistik am Dienstag in Düsseldorf mit.

Im Vergleich zum Jahr 2000 nahm die Zahl der vollstationär behandelten Patienten 2008 um 6,6 Prozent auf rund 4,1 Millionen zu. Allerdings ist die Verweildauer seitdem gesunken: Waren es damals noch 10,4 Tage, blieb der „Durchschnittspatient” 2008 nur noch 8,3 Tage.

Die Zahl der hauptamtlichen Ärzte stieg in den Kliniken seitdem um 13,2 Prozent auf rund 31.500 Mediziner. Dagegen verzeichneten die Statistiker beim nichtärztlichen Personal einen Rückgang um 4 Prozent auf rund 200.000. Im vergangenen Jahr wurde allerdings erstmals wieder ein leichter Aufwärtstrend registriert.

Krankenhausfusionen reduzierten die Zahl der Kliniken in NRW von 462 auf 418. Die Bettenzahl sank seit 2000 um fast zehn Prozent auf rund 123.000 und die Zahl der Behandlungstage um 15 Prozent auf 34 Millionen.

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