Den Auslösern von Cluster-Kopfschmerzen auf die Spur kommen

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Krefeld. Mit einem Tagebuch lässt sich die Häufigkeit sogenannter Cluster-Kopfschmerz-Attacken in den Griff bekommen.

Betroffene sollten darin Art und Stärke ihrer Beschwerden sowie mögliche Auslöser notieren, rät Frank Bergmann vom Berufsverband Deutscher Nervenärzte in Krefeld. Wer weiß, was zu den Kopfschmerzen führt, könne die Trigger genannten Auslöser meiden und so weniger häufig unter Schmerzen leiden.

Als mögliche Trigger gelten Alkohol, Nahrungsmittelzusätze wie Natriumglutamat oder bestimmte Lebensmittel, darunter Käse und Tomaten. Auch manche Gerüche, grelles oder flackerndes Licht sowie eine plötzlich veränderte Schlafenszeit seien denkbare Auslöser, erläutert Bergmann.

Cluster-Kopfschmerzen machen sich meist im Augen- oder Schläfenbereich einer Gesichtshälfte bemerkbar. Begleiterscheinungen sind laut Bergmann oft ein gerötetes Auge, eine laufende Nase und verstärktes Schwitzen im Gesicht. Patienten seien meist unruhig und hätten ein großes Bewegungsbedürfnis. Die Attacken dauern 15 bis 180 Minuten. Betroffen sind etwa 200.000 Menschen in Deutschland, Männer etwas öfter als Frauen.

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