Königstein - Dem Burnout vorbeugen: Perfektionismus schadet

Dem Burnout vorbeugen: Perfektionismus schadet

Von: dpa
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Wenn sich auf dem Schreibtisch ständig die Akten stapeln, kann der Stress im Job auf Dauer krank machen. Foto: dpa

Königstein. Wer einem Burnout vorbeugen will, sollte gut für sich selbst sorgen. Das heißt unter anderem, bei der Arbeit nicht zu kritisch mit sich selbst zu sein und nicht immer alles 150-prozentig machen zu wollen.

Außerdem gelte es, die eigenen Belastungsgrenzen zu akzeptieren und diese anderen Menschen auch mitzuteilen, erläutert die Zeitschrift „Naturarzt” (Ausgabe 10/2010). Sich nicht für alles verantwortlich zu fühlen und sich von überhöhten und idealistischen Vorstellungen befreien, ist ein weiterer Baustein.

Darüber hinaus tut es der Zeitschrift zufolge gut, auf das zu achten, was einem gut gelingt - und sich dafür selbst zu loben. Arbeit sollte nie mit nach Hause genommen werden, vor allem nicht, wenn der Betreffende auch in seiner Freizeit noch in Gedanken berufliche Probleme wälzt.

Hobbys, intellektuelle Anregungen und bewusstes Abschalten schützen dagegen vor dem Burnout. Hilfreich sei auch, Dinge zu tun, die keinen Zweck verfolgen, einem selbst aber guttun. Von einem Burnout spricht man, wenn ein Mensch dauerhaft körperlich, seelisch und geistig erschöpft ist.

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