Hamburg - Chronisches Untergewicht erhöht das Osteoporose-Risiko

Chronisches Untergewicht erhöht das Osteoporose-Risiko

Von: dapd
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Hamburg. Ein schlanker Körper ist vielen Mädchen und jungen Frauen extrem wichtig. Wenn aus schlank aber untergewichtig wird, kann dies auf Dauer schwere Folgen haben kann, besonders für die Knochendichte.

Denn wer dauerhaft zu wenig wiegt, erhöht das Risiko, im Alter an Osteoporose, also an Knochenschwund, zu erkranken. Gefährlich wird es für Frauen bis zum 24. Lebensjahr, wenn der Body-Mass-Index, also das Verhältnis von Körpergewicht zu Körpergröße, dauerhaft unter 20 sinkt.

Dann spreche man von Untergewicht und chronisches Untergewicht führe zu einem dauerhaft zu niedrigem Östrogenspiegel. „Das wiederum kann negative Auswirkungen auf die Knochendichte haben und das Osteoporose-Risiko erhöhen”, sagt Christoph Keck, Gynäkologe am Endokrinologikum Hamburg.

Ein Anhaltspunkt dafür, dass das Gewicht zu niedrig ist, kann die ausbleibende Monatsblutung sein. Für einen regulären Zyklus brauche eine Frau einen Körperfettanteil von circa 15 Prozent. „Aber das Problem ist, dass viele Frauen überhaupt nicht über eine fehlende Blutung klagen, sondern dies für unbedenklich halten”, sagt Keck. Deswegen werde oft übersehen, dass eine Behandlung mit Hormonen notwendig wäre.

Aber selbstverständlich reiche eine Hormonsubstitution allein nicht aus, vielmehr müsse die Ursache für das Untergewicht und eine mögliche Essstörung gefunden und therapiert werden.
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