Buchtipp: „Magersucht”

Von: dapd
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Ostfildern. Unter der Krankheit Magersucht leiden nicht nur die Betroffenen selbst, sondern auch die Angehörigen. Oft wissen sie nicht, wie sie mit der Erkrankung umgehen sollen.

Die Psychotherapie-Fachärzte Michael Schulte-Markwort und Sabine Zahn haben ihr Buch „Magersucht” in erster Linie als Ratgeber für Partner, Freunde und Verwandte von Magersüchtigen verfasst. Darin beschreiben sie die Gedanken- und Gefühlswelt der Betroffenen und zeigen Wege aus dem Teufelskreis der Krankheit.

Im ersten von zwei Teilen geht es den Autoren darum, ein besseres Verständnis für die Krankheit zu schaffen und über ihre Folgen aufzuklären. Das Expertenteam beschäftigt sich unter anderem mit Fragen wie: Was ist Magersucht? Woran erkennt man die Krankheit? Wie entsteht sie und wie fühlt sie sich an?

Auch die Frage nach möglichen Folgeerkrankungen wird behandelt. Magersüchtige können zum Beispiel unter Haarausfall, Herzrhythmusstörungen oder depressiven Verstimmungen leiden. Auch die Gefahr einer Unfruchtbarkeit bestehe. Ein frühes Erkennen der Magersucht sei daher wichtig.

Der zweite Teil befasst sich mit den Wegen aus der Krankheit. Eine ärztliche und psychotherapeutische Behandlung ist den Autoren zufolge unumgänglich. Sie erklären, welche Therapieformen es gibt und wann eine ambulante oder stationäre Behandlung nötig ist. Weitere praktische Tipps sowie Ernährungs- und Kalorienpläne runden den Ratgeber ab.

Michael Schulte-Markwort, Sabine Zahn: „Magersucht”, Patmos, 2011, 14,90 Euro, ISBN: 978-3-8436-0026-2
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