Blutschwämmchen können mit Laser entfernt werden

Von: ddp
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Laupheim. Wenn in der wärmeren Jahreszeit die Kleidung luftiger wird, sieht man sie wieder vermehrt: bläulich-rote Blutschwämmchen auf der Haut. Behandelt werden müssten diese sogenannten Hämangiome meist nicht, erklärt die Hautärztin Madeleine Schunter aus Laupheim.

Manchmal bildeten sie sich im Laufe der Jahre sogar von alleine zurück. Anders sehe es in den seltenen Fällen aus, in denen der Blutschwamm schnell wachse. Und auch, wenn den Betroffenen das Hämangiom kosmetisch sehr störe: „Dann empfehle ich eine Entfernung mittels Laser.”

Dieses Verfahren verursache leichte Schmerzen. Bei Bedarf erfolge deshalb eine lokale Betäubung. Eine weitere Behandlungsalternative sei die Kälteanwendung. Diese könne im Gegensatz zur Lasertherapie allerdings Narben hinterlassen, gibt die Hautärztin zu bedenken - und rät deshalb davon ab.

„Warum ein solches Hämangiom entsteht, ist nicht bekannt”, sagt Schunter. Vorbeugen könne man deshalb nicht. „Wahrscheinlich spielen genetische Faktoren eine Rolle.” Der gutartige Tumor könne überall dort entstehen, wo sich Blutgefäße befinden - sogar an inneren Organen. Schmerzen oder sonstige Beschwerden treten normalerweise nicht auf.

„Babys kommen manchmal mit Blutschwämmchen auf die Welt”, erläutert die Hautärztin. Eltern bräuchten sich deswegen aber keine Sorgen zu machen: In den ersten Lebensjahren verschwindet dieses „Hautmal” in der Regel ganz von alleine.

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