Betriebsräte klagen über psychische Belastungen bei Angestellten

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Düsseldorf. In vier von fünf Betrieben haben psychische Belastungen in den vergangenen drei Jahren zugenommen. Das geht aus einer bundesweiten Umfrage der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler- Stiftung unter Betriebsräten hervor.

Wie das Sozialwissenschaftliche Institut (WSI) der Stiftung am Montag in Düsseldorf mitteilte, wurde als Hauptgrund die zu geringe Personaldecke (84 Prozent) genannt. Weitere herausragende Stressfaktoren seien hohe Eigenverantwortlichkeit (79 Prozent) und die Abhängigkeit von Kundenvorgaben (75 Prozent).

Besonders betroffen sind nach Angaben der Stiftung Beschäftigte in Dienstleistungsberufen. Keinen Einfluss auf die psychische Situation der Arbeitnehmer habe bislang hingegen die Wirtschaftskrise, so die verantwortliche WSI-Wissenschaftlerin Elke Ahlers.

Für die Studie wurden zwischen September 2008 und Januar 2009 insgesamt 1700 Betriebsräte von Unternehmen mit mehr als 20 Beschäftigten befragt. In derartigen Betrieben arbeiten nach WSI- Angaben rund 12 Millionen Beschäftigte.
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