Beim Kopfhörertausch können Krankheitskeime übertragen werden

Von: ddp
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Freiburg. Ohr- und Kopfhörer sind aus dem Alltag kaum noch wegzudenken. Immer mehr Menschen stellen sich mit MP3-Playern ein persönliches Musikprogramm für unterwegs zusammen. Besonders Jugendliche tauschen die „Ohrstöpsel” auch gern untereinander, um sich die neuesten Songs vorzuspielen.

Zu Ohrenschmerzen kann dabei allerdings nicht nur eine zu hohe Lautstärke führen. „Beim Kopfhörertausch können Krankheitskeime von Ohr zu Ohr übertragen werden”, betont Michael Deeg vom Berufsverband der Hals-Nasen-Ohren-Ärzte.

Vor allem bei der gemeinsamen Nutzung von Ohrhörern, die in den Gehörgang gesteckt werden, können nach Angaben des HNO-Arztes Entzündungskeime weitergegeben werden. „Die Folge kann zum Beispiel eine Gehörgangsentzündung sein”, sagt Deeg.

Zwar sei diese Erkrankung in der Regel harmlos, sie könne aber empfindliche Schmerzen verursachen. „Vom Tausch ist daher eher abzuraten”, erklärt der Arzt. Darüber hinaus sollten die Hörer öfter gesäubert werden. Dabei seien aber immer die Hinweise des Herstellers zu beachten.
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