Bei Spülmittel-Vergiftung kein Wasser geben

Von: ddp
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Berlin. Kleinkinder erkunden ihre Umgebung meist mit allen Sinnen. Dabei stecken sie gern Dinge in den Mund und nehmen auch schon mal einen Schluck aus der Spülmittelflasche.

Schaumbildende Putz- und Waschmittel können allerdings lebensgefährlich werden, wenn sie in den Kindermund geraten.

„Der Schaum kann die Atemwege blockieren, dann besteht akute Erstickungsgefahr”, warnt Leander Strate, Rettungsdienstexperte der „Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH)”.

Auf keinen Fall dürfe man den betroffenen Kindern in solchen Fällen Wasser zum Trinken geben, denn das verstärke die Schaumbildung noch, betont Strate.

Stattdessen sollte möglichst schnell der Rettungsdienst unter der Notrufnummer 112 verständigt und danach telefonisch eine Giftnotruf-Zentrale zu Rate gezogen werden, die genauere Angaben zu geeigneten Gegenmaßnahmen machen kann.

Die entsprechenden Nummern seien beim Hausarzt, in Apotheken oder im Internet erhältlich und sollten gut sichtbar in der Nähe des Telefons hinterlegt werden, sagt Strate.
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