Neumünster - Bei schwerer Kehlkopfentzündung sofort ins Krankenhaus

Bei schwerer Kehlkopfentzündung sofort ins Krankenhaus

Von: dpa
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Neumünster. Beim Verdacht auf eine schwere Kehlkopfentzündung gehören Betroffene sofort ins Krankenhaus. Denn die sogenannte Epiglottitis kann zu lebensgefährlichen Atembeschwerden und im schlimmsten Fall zum Erstickungstod führen.

Bis zum Eintreffen des Notarztes lutschen Erkrankte am besten Eiswürfel, empfiehlt Jan Löhler vom Deutschen Berufsverbandes der Hals-Nasen-Ohrenärzte in Neumünster.

Eine Epiglottitis macht sich durch starke Halsschmerzen, Schluckbeschwerden, Atemnot und mehr 39 Grad Celsius Fieber bemerkbar. Die Beschwerden nehmen rasch zu. Außerdem kann es zu einem verstärkten Speichelfluss und einer „kloßigen” Sprache kommen.

Heiserkeit und Husten gehören dagegen nicht zu den typischen Symptomen. Auslöser ist eine starke Schwellung des Kehlkopfdeckels (Epiglottis). In der Klinik werden Erkrankte dann notfalls künstlich beatmet und erhalten Antibiotika sowie entzündungshemmende Medikamente.

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