Bei Mundfäule hilft nur Abwarten und Teegurgeln

Von: ddp
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<b>Mönchengladbach. </B>Schon der Name klingt äußerst unangenehm und die Krankheit, die sich dahinter verbirgt, steht dem in nichts nach: Mundfäule ist sehr schmerzhaft - und man kann kaum etwas dagegen tun.

„Als erstes sollte man zum Zahnarzt gehen und prüfen lassen, ob ein Zahn- oder Zahnfleischproblem die Schmerzen verursacht”, empfiehlt Klaus Strömer, Hautarzt in Mönchengladbach und Vizepräsident des Berufsverbandes der Dermatologen.

Bestätigt sich das nicht, bleibt nicht viel zu tun, als abzuwarten und die Symptome zu bekämpfen. Dazu gehört das Gurgeln mit desinfizierenden Lösungen, Kamille oder schwarzem Tee, der mindestens eine Viertelstunde lang ziehen muss, bevor man ihn einsetzt.

Vor dem Essen kann man zudem eine betäubende Salbe auftragen, um die akuten Schmerzen zu lindern. „Heißes und Kaltes sollte man weglassen, Kaffee wenn überhaupt nur lauwarm trinken und auch säurehaltige oder scharfe Nahrungsmittel sind zu vermeiden”, so der Experte. Nach fünf bis sieben Tagen sind die Bläschen dann meist abgeheilt.

Konkreteres lässt sich sehr schwer raten, denn: „Es gibt mehrere Erkrankungen, die landläufig als Mundfäule bezeichnet werden”, erläutert Strömer. Allen gemeinsam ist die Bildung von sogenannten Aphthen im Mund, schmerzhaften Bläschen, die überall an der Mundschleimhaut auftreten können.

Bei kleinen Kindern steckt häufig eine Herpes-Erstinfektion dahinter, die von hohem Fieber begleitet ist und nur einmal im Leben auftritt. Warum Erwachsene die entzündeten Bläschen bekommen - meist ohne Anlass und immer wieder -, ist hingegen unklar.
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