Bei Minustemperaturen die Atemwege beim Laufen schützen

Von: dapd
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Köln. Wer bei Temperaturen unter Null durch den Wald läuft, kennt den ziehenden Schmerz in der Lunge beim Einatmen. Das ist unangenehm und kann gesundheitliche Folgen haben.

Aber Minusgrade sind kein Grund, auf das Training an der frischen Winterluft generell zu verzichten, meint „Bei Temperaturen von 0 bis minus fünf Grad ist das Training draußen gar kein Problem”, sagt Prof. Ingo Froböse, Institut für Bewegungstherapie und bewegungsorientierte Prävention und Rehabilitation an der Deutschen Sporthochschule in Köln.
„Die Atemwege sind lang genug, um die Luft ausreichend zu erwärmen.”

Sinke die Temperatur jedoch unter minus 5 Grad, sollte man nicht mehr ohne Mundschutz oder Schal vor dem Mund trainieren und vor allem deutlich langsamer laufen. „Je geringer das Tempo, desto flacher ist die Atmung und desto weniger kühlt die Lunge aus”, sagt Froböse. Das helfe auch gegen das unangenehm stechende Gefühl beim Einatmen.

„Bei unter minus 10 Grad würde ich eher vom Training an der frischen Luft abraten”, sagt Froböse. Wer bei diesen Temperaturen zu schnell läuft und sich überfordert, könne seine Lungenbläschen schädigen und so asthmatischen Husten riskieren. Wer auf keinen Fall auf seine Trainingsrunde verzichten wolle, sollte es aber unbedingt sehr ruhig und entspannt angehen.

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